Wir wollen

Aktivistinnen und Aktivisten bei einer Streetaction vor den Europawahlen 2009

Wir sind eine junge, dynamische Organisation, die von den Grundideen der Europäischen Einigung überzeugt ist, die Entwicklung der EU aber dennoch kritisch betrachtet und immer wieder Vorschläge für Veränderungen einbringt.

Wir wollen ein vereintes, friedliches und soziales Europa. Ein demokratisches Europa, das von den Bürgerinnen und Bürger mitbestimmt wird. Ein Europa, in dem Jugendliche zu Wort kommen und ihre Interessen berücksichtigt werden. Ein Europa der Menschenrechte und der Vielfalt. Und vor allem wollen wir eins: mitreden und mitgestalten, wenn Politik gemacht wird!

Im Folgenden wollen wir dir einige Bereiche vorstellen, die wir als unsere Hauptbetätigungsfelder sehen und in denen wir etwas bewegen wollen:

 

Jugendbeteiligung

Gesprächsrunde zwischen Schülerinnen und Schülern und Europaabgeordnetem Othmar Karas

Die Jungen Europäischen Föderalisten Österreich wollen durch umfangreiche Bildungs- und Vernetzungsangebote Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich über Politik zu informieren und am gesellschaftlichen und politischen Geschehen teilzuhaben.

Jugendpolitik

Jugendpolitik auf allen Ebenen hat unmittelbare Auswirkungen auf die Chancen und Herausforderungen von Jugendlichen in unserer Gesellschaft und stellt somit die Weichen für zukünftige Generationen. Daher sehen wir es als unsere Verantwortung als Jugendorganisation an, gemeinsam mit allen Beteiligten einen Beitrag zu einer positiven Entwicklung in der Jugendpolitik zu leisten.

 

Europa und die EU


Europäische Konferenz 2005 „Give Europe a say“

Die Jungen Europäischen Föderalisten Österreich ebenso wie ihre Erwachsenenorganisation Europäische Föderalistische Bewegung Österreich (EFB) setzten sich schon zu einer Zeit für die Verwirklichung einer politischen und gesellschaftlichen europäischen Einigung ein, als die Europäische Union noch als Zukunftsvision galt. Heute ist die Union Wirklichkeit; sie nimmt in den allermeisten Bereichen des täglichen Lebens erheblichen Einfluss auf uns. Das wird jedoch nicht von allen gut geheißen. Da ist von EU-Verdrossenheit die Rede und von der einen oder anderen lächerlich erscheinenden Diskussion, Stichwort Marmelade, Gurkenkrümmung und Glühbirnenabschaffung.

Wir sehen es als unsere Aufgabe, bereits in der Schule über die Wirkungs- und Arbeitsweise der europäischen Institutionen zu informieren. Und auf einmal spielt sich Europa nicht mehr nur im fernen Brüssel ab…. In diesem Sinn haben wir im März 2008 eine Publikation mit dem Titel “EU für Fortgeschrittene” veröffentlicht. Diese Broschüre bietet zahlreiche Informationen über Europa und die EU und kann hier heruntergeladen werden: EU für Fortgeschrittene (.pdf - 3065 Ko)

 

Internationales

World Youth Conference 2010 in Mexiko

Die Arbeit der Jungen Europäischen Föderalisten Österreich beschränkt sich keineswegs auf Europa. Auch auf internationaler Ebene sind wir aktiv!

Um nach Ansätzen des globalen Lernens ein besseres Verständnis und mehr Zusammenhalt zwischen den Kulturen zu fördern, bemühen wir uns, im Rahmen internationaler Jugendbegegnungen und Fachtagungen zu nationaler Jugendpolitik einen Erfahrungs- und Meinungsaustausch zwischen Jugendlichen aller Welt anzuregen.

 

Föderalismus

Das grüne E als Symbol der Föderalisten in ganz Europa

So, nun endlich die Erklärung, wie wir zu unserem – zugegebenermaßen recht sperrigen – Namen kommen.

Föderalismus bezieht sich auf ein Organisationsmodell der Gesellschaft, das vorsieht, dass der Bevölkerung das höchstmögliche Maß an Selbstbestimmung zukommt. Entscheidungen sollen nicht irgendwo fernab getroffen werden, sondern auf der Ebene, die angemessen und möglichst nah an den Bürgerinnen und Bürgern ist.

Manchmal ist es jedoch sinnvoll, Lösungen national oder sogar supranational, also gemeinsam mit anderen Staaten, zu suchen. Denn in unserer immer näher zusammen rückenden Welt gibt es immer mehr Bereiche, in denen ein Land allein nichts ausrichten kann und wo es das Zusammenwirken aller Mitgliedstaaten benötigt, zum Beispiel beim Thema Sicherheit, Umwelt und Migration.

Als Urvater der föderalistischen Idee gilt der italienische Politiker und große Europäer Altiero Spinelli. 1941 verfasste er gemeinsam mit Ernesto Rossi das „Manifest von Ventotene“, das wir als föderalistische Organisation als unser Gründungsdokument betrachten. Darin ruft er im Interesse des Erhalts von Frieden und Freiheit zur Gründung eines europäischen Bundesstaats auf. Falls du dich genauer mit diesem Dokument, das übrigens oftmals als Vorläufer des Vertrags von Lissabon bezeichnet wird, beschäftigen möchtest, kannst du es hier herunterladen: Manifest von Ventotene

Das grüne E, so wie du es links siehst, ist übrigens das Zeichen der Föderalisten.