Abgeschlossene Projekte

 

Europa im MQ

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Als Auftakt zum Europatag fand am 6. Mai 2011 ein europäischer Thementag für alle Altersgruppen im Wiener Museumsquartier statt.

Es war ein gigantisches Fest, das hier ausgetragen wurde. Das Programm war vielseitig, die KünstlerInnen und RednerInnen hochkarätig, die BesucherInnen begeistert!
Was an diesem Tag geboten wurde? Das Angebot war unglaublich vielseitig und reichte von Diskussionen mit VertreterInnen aus Politik und Wirtschaft über Literatur- und Kabarettprogramme, Konzerte, Lesungen, Workshops,  Street Art und Spiele. Als besonderes Highlight gab es am Abend eine Stermann & Grissemann-Einlage namens „Willkommen Europa", eine Spezialausgabe ihrer legendären und euch sicherlich bekannten Satireshow. Ein schonungsloses Europa-Erlebnis der garantiert anderen Art, und das Ganz war noch dazu völlig kostenlos! Wie übrigens auch fast alle anderen Programmpunkte. So auch das Konzert von Russkaja, verschiedene Poetry-Slams, eine Radiowerkstatt, ein Street-Art-Workshop und und und.

Bei allen Programmpunkten standen ein altersgerechter und lustvoller Zugang zu europäischen Themen im Vordergrund und die Erkenntnis, dass auch du Teil dieses bunten Europas bist!

Die über 50 Projekte entstanden in Kooperation mit den MQ-Institutionen, dem quartier21, zahlreichen Botschaften und Kulturinstituten, dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, dem Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Österreich, den Jungen Europäischen Föderalisten, u.a.

Wir hoffen, dass du viel Spaß bei diesem großartigen Fest hattest und dass du dabei noch mehr Lust auf Europa bekommen hast!

 

Europatag am 9. Mai

Europamatinee anlässlich des Europatags mit Außenminister Spindelegger und EU-Kommissar Johannes Hahn

Wenn die EU Geburtstag feiert, sind wir mit dabei!
Anlässlich des Jahrestags der Gründung der Vorgängerorganisation der heutigen Europäischen Union, der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, halten die Jungen Europäischen Föderalisten Österreich immer am 9. Mai eine Veranstaltung ab. Eine Art Geburtstagsfest für die EU also. 2010 und 2011 haben wir beispielsweise eine hochkarätige Veranstaltungmit hohen PolitikerInnen organisiert: einmal eine Europamatinee mit EU-Kommissar Johannes Hahn und Außenminister Michael Spindelegger, das andere Mal eine Matinee ebenfalls mit Michael Spindelegger sowie mit Staatssekretär Wolfgang Waldner und der Europaabgeordneten Elisabeth Köstinger. Der Saal war jedes Mal übervoll, besonders junges Publikum war anwesend. Denn schließlich hat man ja nicht alle Tage die Gelegenheit, so wichtige europäische PolitikerInnen live zu erleben.

 

Europa-Medien-Demokratiekongress 2009

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Europa-Medien-Demokratie-Kongresses 2009

Der Europa-Medien-Demokratie-Kongress fand von 22. bis 24. Oktober 2009 in Linz statt. 130 SchülerInnen und Lehrlinge im Alter von 15-20 Jahren kamen damals zusammen, um sich über europäische, mediale, gesellschaftliche und politische Themen auszutauschen. Der Kongress wurde von Jugendlichen für Jugendliche entworfen, daher wurden auch wirklich nur Themen behandelt, die für junge Leute relevant waren.

Die TeilnehmerInnen bekamen die Möglichkeit, im Rahmen von Podiumsdiskussionen, Workshops und Diskussionsgruppen sowohl lokale, nationale und auch europäische Politiker und Medienfachleute zu treffen. Zunächst hielten die ExpertInnen einen kurzen Vortrag und dann im Anschluss wurde das gleiche Thema von den Jugendlichen selbst in einem Worksop umgesetzt und weiter bearbeitet. Teilweise entwickelten sich da richtig kreative Sachen, wie Videos, Radiosendungen und eine Kongresszeitschrift. Was die mediale Realisierung betraf, so bekamen die Jugendlichen vor Ort fachgerechte Unterstützung von Profi-RadiomoderatorInnen und -Journalistinnen. Spaß und Stimmung waren garantiert!

 

ErstwählerInnenkampagne zur Europawahl 2009

Flyerverteilen am Stephansplatz vor den Europawahlen 2009

Zwischen 4. und 7. Juni 2009 fanden in allen EU-Mitgliedstaaten die Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Da zum ersten Mal Jugendliche ab 16 wählen durften, sahen es die Jungen Europäischen Föderalisten Österreich als besonders wichtig an, diese WählerInnenschicht zu erreichen und sie auf die Wichtigkeit ihres Wahlrechts hinzuweisen. Wochenlang führten wir also Straßenaktionen durch und informierten Jugendliche und Erwachsene über die Wahlen und die Funktionsweise des Europäischen Parlaments.

 

Dein Stift für Europa

Logo der Kampagne „Dein Stift für Europa“

Zur Vorgeschichte: Ab 1. Dezember 2009 ist der Vertrag von Lissabon in Kraft. Er sorgt dafür, dass die EU effizienter und demokratischer wird und dass Europa auf der Weltbühne mehr Gewicht erlangt. Doch bis es zur endgültigen Ratifizierung kommen konnte, gab es eine Menge Proteste und Schwierigkeiten. Ein großer Skeptiker des Reformvertrags war bis zuletzt der tschechische Präsident Vaclav Klaus. Obwohl sich alle anderen 26 Mitgliedstaaten mit dem Vertrag einverstanden erklärt hatten, wollte er den Vertrag als einziger nicht unterschreiben. Damit legte er den gesamten Prozess lahm und hinderte Europa viele Wochen und Monate am Vorankommen.

Das ließen die Jungen Europäischen Föderalisten nicht auf sich sitzen. Sie waren davon überzeugt, dass der Vertrag keine perfekte Lösung für alle darstellt, wohl aber die bestmögliche. Da Präsident Klaus mit ironischem Unterton vermerkt hatte, dass ihm doch nur das geeignete Schreibgerät für seine Unterschrift fehle, hatten die Föderalisten den grandiosen Einfall, ihm einen ein solches zuzusenden. Im Rahmen der Kampagne „Dein Stift für Europa“ wurden viele Österreicherinnen und Österreicher erreicht, die einen kurzen Brief an die tschechische Präsidentschaftskanzlei inklusive einem Kugelschreiber sendeten. So drückten wir symbolisch aus, wie wichtig die europäische Integration für uns Europäerinnen und Europäer ist.

Den gesamten Brief an Präsident Klaus sowie Informationen rund um den Lissabonvertrag findest du auf www.deinstiftfuereuropa.at.

 

Europa-Jugendpressewettbewerb

Gruppenfoto mit den Gewinnerinnen und Gewinnern des Europa-Jugendpressewettbewerbs 2010
Logo des Europa-Jugendpressewettbewerbs 2010

Für wissbegierige, wortgewandte und europabegeisterte Jugendliche, die sich kein Blatt vor den Mund nehmen, veranstalten wir 2010 die dritte Ausgabe des Europa-Jugendpressewettbewerbs. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewiesen, dass sie in der Lage waren, aktuelle Geschehnisse in der EU offen, tiefgründig und jugendgerecht zu präsentieren und reflektieren.

Diesen Wettbewerb veranstalteten wir in Zusammenarbeit mit dem Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Österreich. Aufgabe war es, entweder in der Gruppe als Redaktionsteam oder als Einzelperson einen schriftlichen oder audiovisuellen Beitrag mit Europabezug zu verfassen. Dieses Jahr gaben wir kein Thema vor, sondern appellierten viel mehr an die Kreativität der jungen Schreibtalente. Wichtig war uns dabei jedoch, dass der Gegenstand aus der Jugendperspektive geschildert wurde.

Einsendeschluss war im Juli. Den Sommer über hatte die Jury bestehend aus VertreterInnen der Medien, des Bundeskanzleramts, des Europäischen Parlaments, des Jugend¬ministeriums sowie des Unterrichtsministeriums Zeit, um sich der Auswertung der Beiträge zu widmen. Die große Anzahl an kritischen Beiträgen machte es ihr nicht leicht, eine Entscheidung zu fällen. Dennoch standen dann im September die Gewinnerinnen und Gewinner des Jahres 2010 fest:

In der Kategorie

  • SchülerInnen-, Jugend- & Jugendvereinszeitungsredaktion gewann die SchülerInnenzeitung „Ananke“ des Theodor-Kramer-Gymnasiums in Wien 22,
  • Jugendliche mit audiovisuellen oder online Einzelbeiträgen gewann das BG/BRG Gmunden mit Sendungsbeiträgen ihres „GymRadios“
  • Jugendliche mit schriftlichen Einzelbeiträgen gewannen Christoph Maier und Florian Spitzer aus Wien, sowie Jasmin Surm aus Graz
 

Posterwettbewerb zum Thema Kinderrechte

Gruppenfoto mit den sechs Gewinnerteams des Posterwettbewerbs 2010

Bereits vier Mal erhielten wir von der Europäischen Kommission den Auftrag, den Postwettbewerb zu den Rechten von Kindern und Jugendlichen in Österreich zu koordinieren. Insgesamt nahmen an diesem Wettbewerb Jugendliche aus allen 27 Mitgliedstaaten teil, die ihre Vision der in der UNO-Konvention definierten Rechte kreativ auf Papier brachten.

Teilnahmeberechtigt waren Kinder und Jugendliche von 10 bis 18 Jahren. Unter der Leitung einer Person aus einer Schule bzw. Jugendorganisation fertigen jeweils vier Jugendliche unter Einsatz verschiedener Materialien und Maltechniken ein Poster an. Das Ergebnis war jedes Jahr eine überwältigende Anzahl an bunten und ausdruckstarken Collagen, Graphiken, Drucken, Bunt- und Bleistiftzeichnungen und Aquarellen. Aus dieser Flut an kleinen Meisterwerken wählte dann eine Jury bestehend aus VertreterInnen der Europäischen Kommission, des Jugend¬ministeriums, des Unterrichtsministeriums und des Europäischen Erzieher¬Innen¬bunds die insgesamt sechs besten Poster aus, die dann in die finale Runde, die Europa-Runde, aufstiegen. Dort wurde dann letztendlich aus den besten Beiträgen jedes Mitgliedslandes ein Siegerposter ausgewählt. Die Gewinnerinnen und Gewinner wurden zur Belohnung für die kritische Auseinandersetzung und die graphische Umsetzung ihrer Rechte mit einer Reise nach Brüssel belohnt.

Wenn du möchtest, kannst du dir in der Bildgallerie die österreichischen Gewinnerposter ansehen.

 

Europäische Aktion Drogen

Logo des Suchtmittelpräventionsprojekts der Europäischen Kommission „Europäische Aktion Drogen“

Die Europäische Kommission startete 2009 einen Drogen-Aktionsplan, der darauf hinstrebt, innerhalb der Europäischen Union eine erhebliche Verringerung des Drogenkonsums und dessen illegalen Handel zu erzielen. Wir wurden damit beauftragt, diesen Aktionsplan auch in Österreich bekannt zu machen und Nichtregierungsorganisationen, Verbände, Behörden, Schulen, Universitäten, Unternehmen sowie Privatpersonen dazu aufzufordern, einen Beitrag zur Lösung des Drogenproblems zu leisten.

Die Europäische Aktion Drogen bietet jedem, der sich gegen Drogen engagiert, eine Online-Plattform für Kontakte und zum Austausch über Erfahrungen und bewährte Verfahren im Umgang mit der Drogenproblematik.

Ziel des Projekts ist es, ein Netzwerk in der gesamten EU zu schaffen, das für die Sensibilisierung zum Thema Drogenmissbrauch arbeitet.

 

ICNYP-Konferenz

Podium der International Conference on National Youth Policy

Von 11. bis 14. Dezember 2006 organisierten wir eine internationale Konferenz zum Thema Jugendpolitik. Der Titel lautete: „Youth Participation, Governance and Democratic Citizenship“. Bei der Konferenz kamen rund 200 ExpertInnen aus dem Jugendbereich zusammen, darunter hochrangige VertreterInnen von Jugendministerien, nationalen und regionalen Jugendvertretungen sowie Nichtregierungsorganisationen. Die Konferenz diente zum Austausch von Erfahrungen und zeigte Wege auf, wie Jugendliche in der ganzen Welt durch politische Maßnahmen in Zukunft noch mehr unterstützt und gefördert werden können.

 

ASEM Youth Dialogue

Empfang der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ASEM Konferenz 2006 im Wiener Rathaus

Der ASEM Youth Dialogue von 22. bis 25. Oktober 2005 brachte JugendvertreterInnen aus den damals 25 EU-Staaten und RepräsentantInnen aus 13 asiatischen Staaten nach Wien. Unter dem Motto „Dialog zwischen Kulturen und Zivilisationen“ standen vor allem interkultureller Austausch, Toleranz und Verständnis im Mittelpunkt der Begegnung. Inhaltlich ging es beim Thema Jugendpolitik besonders um die Stärkung von Jugendbeschäftigung. Insgesamt kamen rund 100 TeilnehmerInnen aus Europa und den ASEAN-Staaten nach Österreich, darunter VertreterInnen aus Brunei, China, Indonesien, Japan, Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Südkorea, Thailand und Vietnam.